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Heimplanet X German Roamers

Wie hat alles begonnen? Wie habt ihr euch gefunden?
Wir haben – natürlich – über Instagram zusammengefunden. Alles hat damit angefangen, dass ich mit Hannes Becker auf einem Tagestrip in der Eifel unterwegs gewesen bin. Wir haben uns über die anderen deutschen Outdoor-Fotografen auf Instagram ausgetauscht und so kam die Grundidee ins Rollen.

Wir arbeiten bereits seit einiger Zeit mit den German Roamers zusammen und diese Zusammenarbeit haben wir nun durch eine Sonderedition unseres COOLEVER Shirts ausgeweitet.

Um euch das Kollektiv vorzustellen, haben wir uns mit Johannes Höhn, einem der Gründer der German Roamers, über den Beginn und die Zukunftspläne des Kollektivs unterhalten.

 

Wer gehört alles zu den German Roamers?
Momentan sind wir 15 Mitglieder: @muenchmax, @hannes_becker, @iamarux, @davidnkollmann, @livingitrural, @jannikobenhoff, @pangeaproductions, @moners_, @daniel_ernst, @lennartpagel, @sarahpour, @asyrafacha, @jannxyz, @rawmeyn, @goldjunge

Was war eure Motivation?
Die Motivation bestand darin, das Potenzial all dieser Fotografen zu bündeln und durch die Plattform der German Roamers eine neue Community aufzubauen. Zudem wollten wir dadurch die oft unterschätzte deutsche Landschaft mehr in den Fokus der Instagram-Gemeinschaft rücken.
Was habt ihr bisher gemacht? Gibt es Orte, an denen noch keiner von euch war?
Was sind die Pläne für die Zukunft?
Seit der Gründung der Gruppe vor 15 Monaten gab es einige öffentliche Insta-Meets und -Hikes, zu denen Leute auch außerhalb der German Roamers eingeladen waren und so ihren Teil zum Projekt beitragen konnten. Zudem sind wir häufig in kleineren Gruppen unterwegs auf Foto-Trips in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Durch unser Hashtag #weroamgermany haben wir ziemlich schnell eine große Community aufbauen können und einen starken Kanal auf Instagram etabliert.
 
Parallel sind auch Tourismus-Verbände und Firmen auf uns aufmerksam geworden, haben das Potenzial unseres Movements erkannt und mit uns zusammen Kampagnen umgesetzt. Das spielt auch aktuell und in der Zukunft eine sehr große Rolle. Wir entwickeln uns hin zu einer Foto- und Social Media Agentur, verfügen über ein Expertenwissen im Social Media-Bereich und bilden mit insgesamt 2,5 Millionen Followern die größte Outdoor-Community Europas. Gepaart mit unserem Anspruch an erstklassige Foto-Qualität und authentischem Content ergibt das eine Mischung, die für viele Partner interessant sein kann. 
Zusätzlich versuchen wir auf jeden Fall auch die physischen Community Events auszubauen. Wir verstehen uns nicht als elitäre, geschlossene Gruppe, sondern vielmehr als Gesamtbewegung und möchten daher auch alle die Bock darauf haben daran teilhaben lassen. Natürlich ist die Organisation solcher Events mit viel Arbeit verbunden, weshalb wir bei Weitem nicht so viel machen können, wie wir gerne würden. Es ist da aber auf jeden Fall Einiges in Planung!
Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Heimplanet?
Vor einigen Monaten kam Stefan auf mich zu und hat seine Fühler nach den Roamers ausgestreckt. Da wir die Zelte von Heimplanet schon kannten und die Brand allgemein sehr cool fanden, waren wir einer möglichen Kooperation sehr zugetan. Nicht nur dass HPT ebenfalls aus Deutschland stammt, auch der Spirit dahinter hat uns direkt gefallen. Im Zuge der ersten Rucksack-Kollektionen hat die Kooperation dann Fahrt aufgenommen und wir konnten die ersten Visuals mit HPT-Equipment realisieren. Wichtig ist uns dabei, dass es Produkte sind, die wir selbst feiern und die uns bei unserer Tätigkeit wirklich weiterhelfen. Zudem finden wir den technischen Anspruch bei HPT einfach geil. Vorauszudenken und nicht nur Dinge zu kopieren sind auf jeden Fall Attribute, die wir auch für uns selbst als wichtig erachten.

Bei eurem Kollektiv stellt ihr auch immer wieder Photographen vor, die keine German Roamers sind. Erzähl uns doch ein bisschen darüber. 

Wie wichtig ist es für euch und warum ist es für euch wichtig auch andere Photographen vorzustellen?
Wie kann man Teil eures Kollektivs werden?
 
Wir bereits angesprochen verstehen wir uns als Ort für Inspiration und Austausch. Dazu gehört auch, dass man immer wieder neue, talentierte Fotografen zeigt und Ihnen die Chance gibt, ihre Arbeit zu präsentieren. Auf diese Weise halten wir die Plattform offen für die Community. Zudem ist es einfach erfrischend für den Kanal, regelmäßig von einem externen Artist bespielt zu werden. Prinzipiell hat so jeder die Chance, ein Teil der Roamers zu werden und durch seine Bilder das Projekt ein Stück weit mit zu prägen.

Actually everyone has the chance to become part of the roamers and to characterize the project with their pictures.

Welchen Tipp gebt ihr all den Daheimgebliebenen, die nach Euren Bildern auch endlich losziehen wollen?
Nicht lange überlegen, einfach Rucksack packen und losgehen.
Was macht für dich ein gutes Foto aus?
Gibt es irgendeine Landschaft/ Fotomotiv, welches du nicht mehr sehen kannst?
Ein gutes Foto muss mich einfach auf den ersten Blick fesseln. Ich mag es, wenn ein Bild so viel Energie hat, dass man es sich längere Zeit anschauen muss und sich darin verliert. Es gibt sicherlich Motive, die mittlerweile überstrapaziert sind. Ich denke da an diverse Uhren-Promotion-Fotos, allgemein empfinde ich offensichtliche Werbe-Postings als extrem störend. Dabei stört mich absolut nicht, dass jemand versucht mit seinem Instagram-Game Geld zu verdienen. Mich nervt eher das plumpe Vorgehen, das viele „Influencer“ und letztlich auch die Brands dabei an den Tag legen. In meinen Augen gibt es zahlreiche Wege, eine Kollaboration so einzubinden, dass es stimmig ist und nicht direkt „Werbung!“ schreit. 
Zudem gibt es natürlich die allseits bekannten Motive, die einem bei Instagram ständig über den Weg laufen. Es gibt einfach „Sure Shots“, die funktionieren und allzu oft wiederholt und kopiert werden. Die Challenge besteht für mich persönlich darin, neue Bildideen zu entwickeln und über den Tellerrand zu schauen. Oft genügt ein wenig Eigeninitiative, um nicht das hunderttausendste Standard-Foto zu schießen. Ich glaube, dass in dem Genre der Outdoor-Fotografie noch extrem viel drinsteckt, was bisher so nicht festgehalten und gezeigt wurde. Das macht es auch so spannend.
Was unterscheidet die German Roamers von anderen Photographen/ von anderen Kollektiven?
Was macht euren Stil aus?
Die Idee der Roamers war die erste ihrer Art. Ein Outdoor-Kollektiv mit einem Fokus auf das Heimatland der Mitglieder gab es bis dato nicht. Ich glaube alles weitere hat sich teilweise automatisch, teilweise durch die gruppendynamische Struktur dahin entwickelt, wo es heute steht. Die gegenseitige Inspiration und Unterstützung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Dass wir zusammen auf Reisen gehen, uns bei der Bildauswahl und -bearbeitung unterstützen und allgemein Tipps geben, all das sind Faktoren die die Entwicklung der ganzen Gruppe mit prägen. Ich weiß nicht ob es einen speziellen Roamers-Stil gibt, aber insgesamt halte ich unsere Bildsprache für modern, neuartig und authentisch, vielleicht könnte man das als „New School Landschaftsfotografie“ bezeichnen. 🙂